Kategorie: Erfahrungsaustausch

Austausch von Erfahrungen

  • Externe Online-Veranstaltungen anläßlich der „German Cancer Survivors Week 2026“ vom 01. Juni bis 05. Juni 2026

    Vom 01.06. bis 05.06.2026 bietet die Deutsche Krebsstiftung fünf Online Veranstaltungen an in deren Rahmen Betroffene andere Menschen kennenlernen können, die offen über ihre persönlichen Erfahrungen mit einer Krebserkrankung berichten. Expert:innen informieren über neue Beratungsangebote und Projekte für und mit Betroffenen.

    Für weitere Details besuchen Sie bitte die entsprechende Seite der Deutschen Krebsstiftung, die Sie über diesen Link direkt aufrufen können. Weiter unten auf der verlinkten Seite finden Sie auch den Zugriff auf die Veranstaltungen der vergangenen Jahre. Es sind sehr interessante Videos dabei!

  • Gruppentreffen am 28.04.2026

    Protokoll des Treffens

    Bei dem sehr gut besuchten Treffen im kommunikativen Forum des Refektoriums werden zunächst organisatorische Punkte von Herrn Poch und Herrn Keil besprochen. Herr Poch berichtet danach über seine Eindrücke von der Reha in Bad Neuenahr und den dabei angebotenen Kursen. 

    Es schliesst sich eine lebhafte Diskussion an zu den unterschiedlichen Erfahrungen der Mitglieder:innen der SHG in anderen Rehabilitationskliniken. 

    Wir werden diese Erfahrungsberichte sammeln und neuen Mitgliedern und auch den Sozialarbeiter:innen der Klinik zur Verfügung stellen. 

    Das Hauptthema des Treffens 

    Langzeit-Nebenwirkungen der neoadjuvanten Chemotherapie und Immuntherapie

    wird von Frau Dr. Kostbade, Fachärztin für Innere Medizin und Onkologie der Uniklinik Essen und Leiterin des Standortes in Huttrop einleitend dargestellt und interaktiv erörtert. Schwerpunkte sind der Wirkmechanismus der unterschiedlichen Substanzen, deren Auswirkungen auf Polyneuropathie, Fatigue, Geschmacksveränderungen und Kälteempfinden in Intensität und Dauer und die limitierten Möglichkeiten von Gegenmassnahmen. 

    Weitere Themen sind Protonenpumpen-Hemmer wie Pantozol, Osteoporose und Medikamenten-Interaktionen bei Chemotherapie. Alle Punkte werden basierend auf den individuellen Erfahrungen der Mitglieder:innen der SHG intensiv diskutiert. Der grosse Nutzen einer SHG kommt bei diesem Austausch in besonderer Weise zur Geltung und ist auch für die anwesenden Ärztinnen und Ärzte sehr eindrücklich. 

    Das nächste Treffen der SHG findet am 29.6.26 um 16:00 Uhr im Refektorium statt. Herr Poch hat als Referentin Frau Thrien von der Krebsberatung Essen gewinnen können.

    Sie wird die Krebsberatungsstelle vorstellen, über Psychoonkologie sprechen und dabei speziell den Umgang mit ‚Kopfkino‘ bzw. Gedankenkreisen erklären. Hierbei sind auch praktische Übungen geplant.

    Univ.-Prof. Dr. A H Hölscher
    Markus Poch
    Stefan Keil

  • Gruppentreffen am 23.03.2026

    Protokoll des Treffens

    Die SHG hat sich [in der Contilia-Lehrküche, Rathenaustraße 2 (Theaterpassage) in der Essener Innenstadt] zum Kochen getroffen.

    Unter der Anleitung der Diätassistentinnen Frau Kaletha und ihrer Kollegin wurden kleine reichhaltige Snacks zubereitet wie Bananen-Power-Balls, Spezial-Brot und Waffeln.

    […]

    Die Atmosphäre war sehr kommunikativ und geprägt vom Austausch der Individuellen Erfahrungen mit der postoperativen Ernährung.

    Beim nächsten Treffen am Dienstag den

    28.4.26 um 16:00 im Elisabeth-Krankenhaus im Refektorium werden wir die gewonnenen Eindrücke noch einmal vertiefen. Dazu wird Herr Poch von seinen Erfahrungen in der Reha berichten und als Vortrag und Diskussionsthema haben wir vorgesehen:

    Nachwirkungen und Langzeit-Nebenwirkungen der Chemotherapie. Referent/Referentin wird noch bekannt gegeben.

    Wir hoffen auf rege Beteiligung.

    Univ.-Professor Dr. Arnulf Hölscher

  • Gründungstreffen der Selbsthilfegruppe am 25.08.2025

    Gründungstreffen der Selbsthilfegruppe am 25.08.2025

    Gründungsprotokoll Selbsthilfegruppe Speiseröhren-/Magenkrebs Ruhr/Essen

    Am 25.8.2025 fand von 16:00-18:00 das Gründungstreffen der o.g. Selbsthilfegruppe (SHG) im Konferenzraum 1 des Elisabethkrankenhauses Essen statt. Es nahmen 40 Personen teil:

    • 31 Patient:innen plus 3 Angehörige,
    • 4 Mitarbeiter der Klinik,
    • Frau Barbara Kade als ehemalige Vorsitzende der SHG in Köln und
    • Herr Frank Beermann von WIESE Netzwerk Essen.

    Das Treffen wurde von Prof. Hölscher, Leiter des Contilia Zentrums für Speiseröhrenerkrankungen und Herrn Beermann geleitet.

    1. Zuerst gab es eine INTERAKTIVE RUNDE zur Frage, was sich die einzelnen Teilnehmer von der SHG wünschen und welche ZIELE sie damit verbinden.

      Folgende Punkte wurden genannt:
      • Gegenseitiger Austausch der individuellen Erfahrungen insbesondere zu postoperativen Symptomen, Ernährung und Krankheitsbewältigung.
      • Vorträge zu aktuellen medizinischen Themen, sozialen Aspekten, Ernährung, Sport und Psychoonkologie.
      • Weitergabe der eigenen Erfahrungen an andere Patienten, die mit der Diagnose konfrontiert sind, während einer Chemotherapie oder nach der Entlassung aus der Klinik.
    2. Die ORGANISATION der SHG bildete den zweiten Schwerpunkt der Diskussion. Dabei wurden folgende Punkte angesprochen:
      • Regelmässigkeit und zeitliche Abstände der Treffen. Dabei sprach sich die Mehrheit für einen etwa 4-wöchentlichen Rhythmus aus. Die Treffen können in den Konferenzräumen des Elisabethkrankenhauses Essen stattfinden.
      • Beantragung von finanziellen Mitteln bei der AOK jährlich als Pauschalförderung oder als Projektförderung z.B.
        • für Aufbau einer Website,
        • Handy für Beratungsgespräche oder
        • Laptop.
      • Verwaltung von finanziellen Mitteln. Eine Angehörige, die eine SHG zu einem anderen Thema leitet, wird ihre organisatorischen Erfahrungen auch in der Kooperation mit WIESE einbringen.
      • Ein Leiter bzw. eine Leiterin plus Stellvertreter:in sollen beim nächsten Treffen gewählt werden.
      • Mehrere Teilnehmer:innen erklärten ihre Bereitschaft telefonische Beratungsgespräche mit Betroffenen oder Angehörigen zu führen.
    3. Bei der WIRKUNG nach AUSSEN standen folgende Punkte zur Diskussion:
      • Aufbau einer Website und deren Inhalte,
      • definierte Sprechzeiten für Beratungen von Patient:innen für Patient:innen,
      • Vernetzung mit anderen SHG,
      • Mitarbeit als Patient:innen-Vertreter:in bei der Erstellung und Weiterentwicklung nationaler Leitlinien für Speiseröhrenkrebs oder Magenkrebs im Rahmen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) bzw. der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).
    4. Das NÄCHSTE TREFFEN soll in ca. 4 Wochen stattfinden und der Termin wird zwischen Prof. Hölscher und Herrn Beermann abgestimmt. Alle Teilnehmer:innen des Treffens am 25.8.25 und weitere, die zu diesem Termin nicht kommen konnten werden entsprechend informiert.

    Essen, 25.08.2025
    gez. Univ.-Prof. Dr. Arnulf Hölscher

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